
Der Mensch hinter den Seifenblasen
Ich heiße Roger und finde schon immer, dass der Welt etwas von der Leichtigkeit fehlt, die wir aus Kindertagen kennen. Seifenblasen sind für mich genau diese Unbeschwertheit – schnell gemacht, wunderschön anzusehen und genauso schnell wieder vorbei. Kurz: purer Spaß ganz ohne Verpflichtung. Und davon können wir alle gut ein bisschen mehr gebrauchen.
Angefangen hat alles mit meinem besten Freund Daniel, der heute leider nicht mehr bei uns ist. Gemeinsam haben wir begonnen, eigenes Seifenblasen-Konzentrat herzustellen – was längst nicht so einfach war, wie ich zunächst dachte. Nach über 20 Rezepten hatte ich endlich das perfekte gefunden. Wusstest du, dass der pH-Wert entscheidend dafür ist, wie schön Seifenblasen schimmern? Nach dem Konzentrat kam die Idee, auch das restliche Zubehör selbst herzustellen.
Und weil Seifenblasen allein zu machen längst nicht so viel Spaß macht, habe ich angefangen, an öffentlichen Orten wie Spielplätzen kleine und große Kinder (auch die im Herzen) für dieses kurzweilige Vergnügen zu begeistern. Dazu sage ich gern: Ich sehe mich nicht als Performer – Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Genau da beginnt meist erst der wahre Spaß. Wenn die Kinder genug gestaunt haben, trauen sich oft auch die Eltern, den Alltagstrott hinter sich zu lassen und „auch mal zu gucken“.
Dabei ist mir aufgefallen: Erwachsenen fällt es viel schwerer als Kindern, loszulassen und den Moment zu genießen – es könnte ja jemand gucken! Einfach nur Spaß zu haben scheint manchmal eine hochkomplexe Wissenschaft zu sein. Umso mehr freue ich mich, wenn meine Seifenblasen dazu beitragen, dass Kinder- und Erwachsenenaugen öfter in purem Erstaunen strahlen. Neben meinem Beruf als Entwickler erinnert mich dieses Hobby immer wieder daran, wie wichtig Unbeschwertheit für unser körperliches und seelisches Wohl ist – und es bestärkt mich darin, Daniels und meine Vision von kindlicher Freude und Leichtigkeit mit meinen Mitmenschen zu teilen.
Unterwegs mit euch



Kleine Geschichte
Wieso eigentlich „Blau machen“?
Der Begriff stammt aus der Indigo-Färberei: Gemeint waren die Pausen der Färber, wenn sie die gefärbten Stoffe auf der Wiese auslegten und warteten, bis sich das Blau bildete. Sinnbildlich also – die Pause, in der etwas Schönes entsteht.
Bis bald, euer Roger 🫧
Lust, mich kennenzulernen?
Ob für deine Veranstaltung oder für zuhause – ich freue mich auf dich.
